Benzinpreise an Ostern

München, 11. April 2017 Jedes Jahr zum Start der Urlaubssaison kehrt sie zuverlässig wieder: Die Sorge, dass die Benzinpreise pünktlich zu Ferienbeginn einen kräftigen Sprung nach oben machen. Und seit Jahren führen Verbraucherschützer auf der einen und Mineralölkonzerne auf der anderen Seite dieselbe Diskussion: Sind Benzinpreissteigerungen zum Anfang der Urlaubszeit Fakt oder Mythos? Um diese Streitfrage zu klären, haben die Spar-Experten von CupoNation in diesem Jahr vor Ostern eine große Benzinpreis-Vergleichsstudie durchgeführt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen haben sie jeden Samstag in zwölf der größten Städte Deutschlands dreimal am Tag jeweils die aktuell günstigsten Preise für die beiden Benzinsorten Super und Diesel herausgefunden. Auf Grundlage dieses umfangreichen Datensatzes von 360 erhobenen Einzelwerten können sie nun akkurate und fundierte Aussagen über die Benzinpreisentwicklung vor den Osterferien 2017 treffen.

Die Ergebnisse der CupoNation-Studie sprechen bei der Benzinsorte Super für belegbare Preiserhöhungen pünktlich zu Beginn der Schulferien: Vergleicht man den Benzinpreis am vergangenen Samstag mit den Preisen der vorherigen vier Wochen, kommt man im Schnitt auf eine Preiserhöhung von mehr als 3,3 Cent pro Liter Super. An der Spitze der Preisspirale steht hier die Stadt Düsseldorf mit über 5 Cent zusätzlich für den Liter Super-Benzin, am unteren Ende Karlsruhe mit einer Steigerung von immerhin 0,75 Cent pro Liter.


Beim Blick auf die Benzinsorte Diesel ergibt sich hingegen ein anderes Bild: Zwar steigen die Benzinpreise auch hier in den meisten Städten an, im Schnitt allerdings nur um etwa 0,75 Cent pro Liter. Den Teuerungs-Spitzenreitern Leipzig und – abermals – Düsseldorf mit im Schnitt 2 Cent mehr für den Liter Diesel-Benzin stehen nun aber sogar Preissenkungen in den beiden Hansestädten Hamburg um 0,5 Cent sowie Bremen um über 1,8 Cent gegenüber.


Auf jeden Fall sind die Verbraucher Preiserhöhungen seitens der Mineralölkonzerne nicht hilflos ausgeliefert, zeigt ein weiteres Resultat der Vergleichsstudie von CupoNation. Abends ab 17 Uhr ist Benzin in jeder einzelnen der untersuchten Städte deutlich billiger als morgens um 9 Uhr oder mittags um 13 Uhr. Dieser Zusammenhang gilt für beide untersuchten Benzinsorten: Für den Liter Diesel-Benzin sparen Spättanker so im Schnitt über 1,8 Cent, auf den Liter Super fast 2 Cent.


Am meisten sparen können Verbraucher im Tageszeitvergleich beim Super-Benzin in Karlsruhe mit durchschnittlich 3,1 Cent Preissenkung am Abend. Bei der Benzinsorte Diesel haben die Autofahrer in der Bundeshauptstadt Berlin die besten Aussichten auf eine abendliche Kostenersparnis mit im Schnitt ganzen 3,7 Cent Verbilligung pro Liter. Den geringsten Efffekt beim späteren Tanken spüren die Konsumenten in München mit nur gut 0,5 Cent Preisreduzierung auf den Liter Diesel. Beim Super-Benzin liegt Düsseldorf am unteren Ende der Skala mit immerhin 1,2 Cent billigerem Treibstoff am Abend.


Zieht man auf Grundlage der Daten von CupoNation einen Städtevergleich, erhält man einen weiteren interessanten Befund: Ist eine Sorte Benzin in einer Stadt besonders preisgünstig, heißt das nicht unbedingt, dass dies auch für die andere Treibstoffsorte gilt. So finden Verbraucher in Hamburg etwa im gesamten Untersuchungszeitraum das günstigste Diesel-Benzin. Bei der Benzinsorte Super hingegen liegt die Hansestadt preislich nur im Mittelfeld der Städte mit dem siebtbilligsten Angebot über den Zeitverlauf der Studie gerechnet.

Ein weiterer Indikator für regionale und zeitliche Differenzen ist der Preisunterschied zwischen Super- und Diesel-Benzin in den einzelnen Städten. Während Super Anfang März in Nürnberg nur 12 Cent teurer war als Diesel, betrug der Preisunterschied am vergangenen Samstagmorgen in Hamburg ganze 29 Cent. Diese Preisdifferenz ist in den jeweiligen Städten aber keineswegs zeitlich konstant. Für die Hamburger Verbraucher etwa war der Preisunterschied zwischen den beiden Benzinsorten am Nachmittag und Abend des 18. März im zeitlichen Vergleich mit 20 Cent am geringsten. Dies ist immerhin 1 Cent weniger als der höchste Preisunterschied im Untersuchungszeitraum in Nürnberg mit 21 Cent am vergangenen Samstagmorgen.

Auch die Preiserhöhungen beim Super-Benzin zu Beginn der Osterzeit wirbeln die Städterangliste gehörig durcheinander. Während Düsseldorf im März und April über vier Wochen gerechnet die preisgünstigste Stadt für Super-Tanker war, fiel es am ersten Samstag der Schulferien auf den siebten Platz im Städtevergleich, gleichauf mit Hamburg, zurück und wurde von der Bundeshauptstadt Berlin an der Spitze als günstigste Stadt für den Liter Super abgelöst.

Jürgen Burkhart, CupoNation-Direktor Deutschland, zieht das Fazit: „Für alle Verbraucher, die Super-Benzin tanken, waren zu Beginn der Osterferienzeit 2017 spürbare Preissteigerungen an der Zapfsäule in ganz Deutschland Realität. Fahrer von Diesel-Wagen konnten sich hingegen über weitgehend konstante Benzinpreise freuen. Unsere Studie zeigt: Wer abends tankt, kann Preisspitzen im Tagesverlauf aus dem Weg gehen und so bei jeder Tankfüllung Geld sparen.“

Benzinpreise vor Ostern - Super
 


Erkunden Sie selbst alle Daten, die wir für zwölf der größten Städte Deutschlands erhoben haben in unseren beiden interaktiven Infografiken. Durch Klick auf die Farbpunkt-Legende, die die Farben der Linien den einzelnen Städten zuordnet, können Sie bestimmte Städte aus der Ansicht entfernen und so beliebige Vergleiche zwischen einzelnen der zwölf untersuchten Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Bremen, Hannover, Nürnberg und Karlsruhe eigenständig vornehmen.

Benzinpreise vor Ostern - Diesel
 
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Benzinpreise an Ostern

München, 11. April 2017 Jedes Jahr zum Start der Urlaubssaison kehrt sie zuverlässig wieder: Die Sorge, dass die Benzinpreise pünktlich zu Ferienbeginn einen kräftigen Sprung nach oben machen. Und seit Jahren führen Verbraucherschützer auf der einen und Mineralölkonzerne auf der anderen Seite dieselbe Diskussion: Sind Benzinpreissteigerungen zum Anfang der Urlaubszeit Fakt oder Mythos? Um diese Streitfrage zu klären, haben die Spar-Experten von CupoNation in diesem Jahr vor Ostern eine große Benzinpreis-Vergleichsstudie durchgeführt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen haben sie jeden Samstag in zwölf der größten Städte Deutschlands dreimal am Tag jeweils die aktuell günstigsten Preise für die beiden Benzinsorten Super und Diesel herausgefunden. Auf Grundlage dieses umfangreichen Datensatzes von 360 erhobenen Einzelwerten können sie nun akkurate und fundierte Aussagen über die Benzinpreisentwicklung vor den Osterferien 2017 treffen.

Die Ergebnisse der CupoNation-Studie sprechen bei der Benzinsorte Super für belegbare Preiserhöhungen pünktlich zu Beginn der Schulferien: Vergleicht man den Benzinpreis am vergangenen Samstag mit den Preisen der vorherigen vier Wochen, kommt man im Schnitt auf eine Preiserhöhung von mehr als 3,3 Cent pro Liter Super. An der Spitze der Preisspirale steht hier die Stadt Düsseldorf mit über 5 Cent zusätzlich für den Liter Super-Benzin, am unteren Ende Karlsruhe mit einer Steigerung von immerhin 0,75 Cent pro Liter.


Beim Blick auf die Benzinsorte Diesel ergibt sich hingegen ein anderes Bild: Zwar steigen die Benzinpreise auch hier in den meisten Städten an, im Schnitt allerdings nur um etwa 0,75 Cent pro Liter. Den Teuerungs-Spitzenreitern Leipzig und – abermals – Düsseldorf mit im Schnitt 2 Cent mehr für den Liter Diesel-Benzin stehen nun aber sogar Preissenkungen in den beiden Hansestädten Hamburg um 0,5 Cent sowie Bremen um über 1,8 Cent gegenüber.


Auf jeden Fall sind die Verbraucher Preiserhöhungen seitens der Mineralölkonzerne nicht hilflos ausgeliefert, zeigt ein weiteres Resultat der Vergleichsstudie von CupoNation. Abends ab 17 Uhr ist Benzin in jeder einzelnen der untersuchten Städte deutlich billiger als morgens um 9 Uhr oder mittags um 13 Uhr. Dieser Zusammenhang gilt für beide untersuchten Benzinsorten: Für den Liter Diesel-Benzin sparen Spättanker so im Schnitt über 1,8 Cent, auf den Liter Super fast 2 Cent.


Am meisten sparen können Verbraucher im Tageszeitvergleich beim Super-Benzin in Karlsruhe mit durchschnittlich 3,1 Cent Preissenkung am Abend. Bei der Benzinsorte Diesel haben die Autofahrer in der Bundeshauptstadt Berlin die besten Aussichten auf eine abendliche Kostenersparnis mit im Schnitt ganzen 3,7 Cent Verbilligung pro Liter. Den geringsten Efffekt beim späteren Tanken spüren die Konsumenten in München mit nur gut 0,5 Cent Preisreduzierung auf den Liter Diesel. Beim Super-Benzin liegt Düsseldorf am unteren Ende der Skala mit immerhin 1,2 Cent billigerem Treibstoff am Abend.


Zieht man auf Grundlage der Daten von CupoNation einen Städtevergleich, erhält man einen weiteren interessanten Befund: Ist eine Sorte Benzin in einer Stadt besonders preisgünstig, heißt das nicht unbedingt, dass dies auch für die andere Treibstoffsorte gilt. So finden Verbraucher in Hamburg etwa im gesamten Untersuchungszeitraum das günstigste Diesel-Benzin. Bei der Benzinsorte Super hingegen liegt die Hansestadt preislich nur im Mittelfeld der Städte mit dem siebtbilligsten Angebot über den Zeitverlauf der Studie gerechnet.

Ein weiterer Indikator für regionale und zeitliche Differenzen ist der Preisunterschied zwischen Super- und Diesel-Benzin in den einzelnen Städten. Während Super Anfang März in Nürnberg nur 12 Cent teurer war als Diesel, betrug der Preisunterschied am vergangenen Samstagmorgen in Hamburg ganze 29 Cent. Diese Preisdifferenz ist in den jeweiligen Städten aber keineswegs zeitlich konstant. Für die Hamburger Verbraucher etwa war der Preisunterschied zwischen den beiden Benzinsorten am Nachmittag und Abend des 18. März im zeitlichen Vergleich mit 20 Cent am geringsten. Dies ist immerhin 1 Cent weniger als der höchste Preisunterschied im Untersuchungszeitraum in Nürnberg mit 21 Cent am vergangenen Samstagmorgen.

Auch die Preiserhöhungen beim Super-Benzin zu Beginn der Osterzeit wirbeln die Städterangliste gehörig durcheinander. Während Düsseldorf im März und April über vier Wochen gerechnet die preisgünstigste Stadt für Super-Tanker war, fiel es am ersten Samstag der Schulferien auf den siebten Platz im Städtevergleich, gleichauf mit Hamburg, zurück und wurde von der Bundeshauptstadt Berlin an der Spitze als günstigste Stadt für den Liter Super abgelöst.

Jürgen Burkhart, CupoNation-Direktor Deutschland, zieht das Fazit: „Für alle Verbraucher, die Super-Benzin tanken, waren zu Beginn der Osterferienzeit 2017 spürbare Preissteigerungen an der Zapfsäule in ganz Deutschland Realität. Fahrer von Diesel-Wagen konnten sich hingegen über weitgehend konstante Benzinpreise freuen. Unsere Studie zeigt: Wer abends tankt, kann Preisspitzen im Tagesverlauf aus dem Weg gehen und so bei jeder Tankfüllung Geld sparen.“

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